Ratgeber

Mehrsprachiges Diktat in der Medizin: Fremdsprache rein, deutsche Doku raus

6 Min. Lesezeit Aktualisiert am 02. November 2026

Klassische medizinische Spracherkennung setzt voraus, dass Sie Deutsch sprechen – idealerweise akzentfrei. In vielen Praxen und Kliniken arbeiten aber Teams mit unterschiedlichen Muttersprachen. Mehrsprachiges Diktat heißt: Sie sprechen in der Sprache, in der Sie am schnellsten denken, und erhalten einen deutschen Dokumentationsentwurf.

→ Berichte mit Scribamed erstellen — DSGVO-konform aus Stichpunkten oder aus dem mitgeschnittenen Gespräch.

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Stichpunkte eintippen oder diktieren, Scribamed strukturiert den Text in Sekunden. Die Demo ist auf wenige Durchläufe pro Tag begrenzt.

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Diktieren oder Stichpunkte eintippen — Scribamed formuliert daraus einen vollständigen Brief. Berufsgruppe und Dokumententyp wählen, einen fiktiven Fall beschreiben (bitte keine echten Patientendaten). Namen, Geburtsdaten und Kontaktdaten werden vor dem Versand an die KI automatisch pseudonymisiert.

Möchten Sie einfach nur etwas diktieren? Wählen Sie als Dokumententyp — geordnete Stichpunkte ohne Briefkopf, direkt kopierbar.

Ihre Eingabe wird nach der Verarbeitung nicht gespeichert · Demo: 3 Durchläufe pro Tag, max. 60 Sekunden Aufnahme und 1200 Zeichen (0/1200).

Warum herkömmliche Spracherkennung hier scheitert

Viele Systeme sind fest auf Deutsch eingestellt. Spricht man eine andere Sprache oder wechselt mitten im Satz, versucht die Erkennung, daraus deutsche Wörter zu bilden – heraus kommen unverständliche Buchstabenfolgen.

Entscheidend ist deshalb, dass die Eingangssprache wählbar ist – oder automatisch erkannt wird.

Zwei Wege: Sprache festlegen oder automatisch erkennen

Sprache festlegen: Wenn Sie immer in derselben Sprache diktieren, ist eine feste Einstellung (z. B. Russisch oder Englisch) am zuverlässigsten.

Automatisch erkennen: Ideal, wenn Sie zwischen Muttersprache und deutschen Fachbegriffen wechseln. Die Erkennung bestimmt die Sprache selbst und schreibt wörtlich mit.

In Scribamed wählen Sie die Eingangssprache direkt neben dem Diktier-Button bzw. beim Gesprächsmitschnitt. Die Einstellung bleibt auf Ihrem Gerät gespeichert.

Von der Transkription zum deutschen Dokument

Im zweiten Schritt wird der Text sinngemäß und verlustfrei ins Deutsche übertragen und dem gewählten Dokumenttyp zugeordnet – Arztbrief, Befund, Karteikarten-Notiz oder Therapiebericht.

Übertragen heißt nicht ergänzen: Es kommen keine Inhalte hinzu, nichts wird abgeschwächt oder verstärkt. Unklare fremdsprachige Begriffe bleiben im Original in Klammern stehen.

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Praxistipps für gute Ergebnisse

Sprechen Sie Zahlen, Dosierungen und Seitenangaben deutlich aus – sie werden exakt übernommen.

Nutzen Sie ein Headset oder Ansteckmikrofon. Zu leise Aufnahmen werden im Gesprächsmodus sichtbar gemeldet.

Prüfen Sie den Entwurf vor der Übernahme – besonders Medikamentennamen, die in Ihrer Sprache anders lauten können.

Häufige Fragen

Kristoph Bache, Geschäftsführer und Senior-Entwickler von Scribamed
„Ich verantworte die technische Sicherheit von Scribamed persönlich – Verschlüsselung, automatische Löschung und die sichere Anbindung der KI. Ihre Inhalte werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet."
Kristoph BacheGeschäftsführer & Senior-Entwickler, Scribamed
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung · AVV in jedem TarifImpressum & Verantwortliche

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechts- oder Medizinberatung dar. Er kann eine individuelle Beratung im Einzelfall nicht ersetzen. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztekammer, Ihre:n Datenschutzbeauftragte:n oder eine spezialisierte Kanzlei.

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