Ratgeber

Entlassungsbrief aus dem Krankenhaus: Inhalt, Aufbau & Vorlage

7 Min. Lesezeit Aktualisiert am 14. September 2026

Der Entlassungsbrief (auch Entlassbrief) ist das wichtigste Dokument am Ende eines stationären Aufenthalts: Er sichert die Anschlussbehandlung in der Haus- oder Facharztpraxis. Dieser Beitrag erklärt allgemein, was hineingehört, wie er sich von Arztbrief und Epikrise unterscheidet und welche Fehler Rückfragen auslösen.

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Diktieren oder Stichpunkte eintippen — Scribamed formuliert daraus einen vollständigen Brief. Berufsgruppe und Dokumententyp wählen, einen fiktiven Fall beschreiben (bitte keine echten Patientendaten). Namen, Geburtsdaten und Kontaktdaten werden vor dem Versand an die KI automatisch pseudonymisiert.

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Ihre Eingabe wird nach der Verarbeitung nicht gespeichert · Demo: 3 Durchläufe pro Tag, max. 60 Sekunden Aufnahme und 1200 Zeichen (0/1200).

Was ist ein Entlassungsbrief?

Der Entlassungsbrief ist der abschließende Arztbrief einer stationären Behandlung. Er fasst Aufnahmegrund, Diagnosen, Verlauf, Therapie, Entlassbefund und Empfehlungen zusammen und richtet sich an die weiterbehandelnden Ärzt:innen – in der Regel an die Hausarztpraxis.

Patient:innen erhalten den Brief häufig in Kopie und können nach § 630g BGB ohnehin Einsicht in ihre vollständige Patientenakte verlangen.

Entlassungsbrief, Arztbrief, Epikrise – der Unterschied

Der Arztbrief ist der Oberbegriff für jeden strukturierten Bericht an kollegiale Weiterbehandler – ambulant wie stationär. Der Entlassungsbrief ist der Arztbrief am Ende einer stationären Behandlung. Die Epikrise ist der zusammenfassende Verlaufsabschnitt im Entlassungsbrief, wird im Klinikalltag aber oft synonym für den ganzen Brief verwendet.

Praktisch: Wer „Entlassungsbrief“, „Entlassbrief“ oder „Epikrise“ sagt, meint meist dasselbe Dokument – den vollständigen Abschlussbericht aus dem Krankenhaus.

Aufbau und Pflichtinhalte

1. Briefkopf und Empfänger · 2. Patientendaten mit Fallnummer und Aufenthaltszeitraum · 3. Aufnahmediagnose und Aufnahmegrund · 4. Haupt- und Nebendiagnosen mit ICD-10 · 5. Anamnese · 6. Aufnahmebefund · 7. Diagnostik (Labor, Bildgebung) · 8. Therapie und Verlauf (Epikrise) · 9. Entlassbefund · 10. Entlassmedikation mit Dosierung · 11. Empfehlung und Prozedere · 12. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung · 13. Datum und Unterschrift.

Die Dokumentationspflicht ergibt sich aus § 630f BGB. Entscheidend für die Qualität ist weniger die Länge als die Frage: Kann die Hausarztpraxis ohne Rückfrage weiterbehandeln?

Fristen: Wann muss der Brief raus?

Der vorläufige Entlassbrief mit Diagnosen, Medikation und wichtigsten Empfehlungen sollte am Entlasstag mitgehen. Der vollständige Entlassungsbrief folgt üblicherweise innerhalb weniger Tage bis einer Woche.

Verzögerungen sind einer der häufigsten Beschwerdegründe niedergelassener Kolleg:innen – gerade bei komplexen Medikationsänderungen oder eng getakteten Kontrollen.

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Fünf Fehler, die Rückfragen auslösen

Medikation ohne Dosierung oder ohne Angabe, was geändert wurde – die häufigste Rückfrage überhaupt.

Fehlende ICD-10-Codes oder Diagnosen, die im Verlauf nicht auftauchen.

Kopierte Vorbefunde, die dem aktuellen Verlauf widersprechen.

Empfehlungen ohne Zeitrahmen („Kontrolle empfohlen“ – wann? womit?).

Fehlende Information zu ausstehenden Befunden, die nachgereicht werden (Histologie, Kulturen).

Zeitgewinn im Stationsalltag

Der Engpass ist selten das Wissen, sondern die Zeit zwischen Visiten, Untersuchungen und Familiengesprächen. Bewährt hat sich, den Brief direkt nach der Entlassvisite einzusprechen statt ihn abends zu tippen.

KI-gestützte Werkzeuge strukturieren das Diktat in die oben genannten Abschnitte und übernehmen Medikationslisten exakt – die ärztliche Prüfung und Unterschrift bleiben unverändert bei Ihnen.

Häufige Fragen

Kristoph Bache, Geschäftsführer und Senior-Entwickler von Scribamed
„Ich verantworte die technische Sicherheit von Scribamed persönlich – Verschlüsselung, automatische Löschung und die sichere Anbindung der KI. Ihre Inhalte werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet."
Kristoph BacheGeschäftsführer & Senior-Entwickler, Scribamed
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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechts- oder Medizinberatung dar. Er kann eine individuelle Beratung im Einzelfall nicht ersetzen. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztekammer, Ihre:n Datenschutzbeauftragte:n oder eine spezialisierte Kanzlei.

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